Hat auch eine seltsame Lebensgeschichte. Ihre halbblinde Mutter Muck haben wir 2004 aus unglaublichen Zuständen rausgekauft.

Muck

Wir wurden damals über „5 Ecken" zu einem Hof gelotst irgendwo im Wasserburger Hinterland. Heute würden wir da niemals mehr hinfinden. Dort waren in allen Winkeln tote Hühner gelegen, die Kühe waren mit Eisenketten angebunden, die bereits in die Haut eingewachsen waren, einige Ponys standen ohne Tageslicht in kleinen Verschlägen und überall war Dreck.

Darüber hinaus liefen bestimmt 15 Ponys, Hengste und Stuten gleichermaßen frei rum. Wir haben damals einige mitgenommen und teilweise an befreundete Pferdhalter abgegeben. Der Besitzer war betrunken und lief im Unterhemd im Februar draußen rum. Natürlich erstatteten wir Anzeige, aber wissen bis heute nicht was daraus gekommen ist.

Muck war eine Stute, die wir behalten haben. Sie war immer etwas verschreckt und mittlerweile haben wir sie auch in guten Hände verkauft. Im Mai fohlte sie dann auch noch (Vater unbekannt...) und daher stammt Mon Cherie ab. Diese ist eine kleine Powerhummel und  weiß manchmal nicht so recht, wohin mit ihrem Lebensmut. Mon Cherie geht im Schnupperkurs, beim Ponyführen und auch in der Reitgruppe.